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CTS feiert Einweihung des neuen Logistik-Zentrums am Parallelhafen

Im Pförtnerhäuschen eines früheren Stahlwerks hat für Rainer Cremerius alles begonnen. Vor 16 Jahren. Als Spediteur brachte sein damals noch kleines Unternehmen Cremerius Transport Service (CTS) vom Duisburger Süden aus die Räder ins Rollen. Seit November 2007 unterhält CTS ein trimodales Logistikzentrum im Parallelhafen. Das Firmenmotto lautet: „Wir wollen was bewegen.“ Mit 10.000 Quadratmeter Hallenfläche -  inklusive einer wasserüberkragenden Halle für das Umladen vom Schiff sowie einem eigenen Gleisanschluss zeigen: Das ist seit 1992 ganz augenscheinlich gelungen.

Der Neubau am Parallelhafen ist die Erfüllung eines Traums. Oder weniger emotional ausgedrückt nur das konsequente Verfolgen eines Wegs. Ganz wie man will. „Natürlich habe ich mir immer gewünscht, ein eigenes Lager zu betreiben“, sagte CTS-Eigentümer Rainer Cremerius während der offiziellen Eröffnung der Lagers Mitte Mai. Dann fügt er hinzu: „Für mich gehören Spedition und Lager unbedingt zusammen.“ Der Logistiker nutzt diese nahe liegende Verbindung: Was CTS lagert, fährt CTS auch in der Regel aus. Rainer Cremerius bilanziert auf diese nüchterne Weise.

Als festliche Party für Freunde und Partner des Unternehmens feierte CTS im Mai den Schritt von der Vision zur Wirklichkeit. Gearbeitet wurde hier schon seit einem halben Jahr. Keine lange Reden unterbrachen den Rhythmus der guten Gespräche. Rainer Cremerius, der mit seiner ganzen Familie die Gäste herzlich begrüßte, sieht es so: Die Leistung soll für sich sprechen.

Und da ist die Aussage unmissverständlich: knapp 50 Mitarbeiter hat CTS derzeit. In Duisburg ist man zu Hause, in Frankfurt an der Oder und in Chemnitz unterhält man inzwischen Büros. Der Lager-Komplex setzt inzwischen ein weiteres Ausrufezeichen. Nicht das letzte, denn CTS hat sich bereits benachbarte Flächen für einen möglichen Ausbau erworben. Was das Familienunternehmen im Parallelhafen bewegt, macht ein kleiner Rundgang durch die vier Hallen deutlich: Stahl sorgt für Umsatz. Coils oder Band- und Quartobleche lagern hier. Umschlagsvolumen: 180.000 Tonnen im Jahr.

Mehr als 70 eigene oder von festen Sub-Unternehmen gecharterte LKW transportieren täglich die Lieferungen weiter zum Kunden. In ganz Deutschland und im benachbarten Ausland bewegt CTS neben Stahl auch die Produkte der Baustoffindustrie. Darüber hinaus nutzt man die Nähe zum Rhein-Ruhr-Terminal, um per Container - die man selbst staut- den Weitertransport auch per Bahn oder Schiff in europäische Seehäfen zu sichern. Im Zweischichtbetrieb sind die 18 Lagerarbeiter tätig. Zu den vier miteinander verbunden Hallen gehört auch ein eigenes Bürogebäude mit etwa 460 Quadratmetern auf zwei Etagen. Der Parallelhafen ist für CTS zur kompletten Operationsbasis geworden.

Das Stahlgeschäft boomt. Gut für das Unternehmen. Doch Rainer Cremerius lässt keine Zweifel daran, dass die Realisierung seiner Idee vom eigenen Lager wenig mit Konjunkturlagen zu tun hat. „Ich hatte auch schon vor fünf Jahren den Plan, zu bauen. Aber ein solches Invest muss sich auch rechnen“, erläutert er. Da passte es gut, dass das Unternehmen Schmolz+Bickenbach Flachstahl GmbH aus Düsseldorf vor zwei Jahren eine geeignete Lagerfläche suchte. Mit solch einem „Ankermieter“ ging vieles leichter. Immerhin kostete der Neubau knapp 8,5 Millionen Euro. Dass CTS Stahlproduzenten wie ArcelorMittal, ThyssenKrupp oder Salzgitter Stahl AG und Stahlhandelshäuser wie die Eisenmetall GmbH aus Gelsenkirchen oder Logistiker wie OLS aus Mönchengladbach zu seinen verlässlichen Partnern zählt, sichert die Bodenhaftung der Traumerfüllung.

Nebenbei: Den Freitagabend als Festtermin hatte Inhaber Rainer Cremerius bewusst gewählt. Da ruhte der Betrieb. Die Kräne mit Nutzlasten von bis zu 40 Tonnen Last verharrten in der Ruhe-Position.  Das Schienenfahrzeug welches Material zwischen den einzelnen Hallen befördert, stand unbewegt im Lager. LKW standen still auf dem Hof. Der Chef wollte mit seinem gesamten Team die Erfüllung seines Traums feiern. Denn auch das gehört zu den Erfahrung, die Rainer Cremerius in 16 Jahren verinnerlicht hat: „Man bewegt nur was, wenn die ganze Mannschaft hinter einer Sache steht und das ist bei uns so.“

Autor: Hermann Kewitz

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Als festliche Party für Freunde und Partner des Unternehmens feierte CTS im Mai den Schritt von der Vision zur Wirklichkeit.